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Hebammenkunst


Hebammenkunst ist mehr als Geburtshilfe.
Es ist die Kunst, die Wahrheit ins Licht zu heben.

 

 

 

Bei Sokrates findet man den Begriff „Hebammenkunst“ (griechisch „Mäeutik“). Sokrates‘ Mutter war Hebamme und er verglich seine eigene Tätigkeit mit der Hebammenkunst. Er meinte damit den Prozess, die Wahrheit ins Licht zu holen, sei es in der Gesprächsführung oder in der Geburtshilfe. Sokrates sah es als seine Aufgabe an, den Menschen bei der „Geburt der richtigen Einsicht“ zu helfen, denn wirkliche Erkenntnis müsse von innen kommen.

 

Der Begriff „Hebamme“ hat eine lange Tradition. Im Arabischen bedeutet „Murakba“ (die Hebamme) wörtlich übersetzt die „Willkommensheißerin“. Dieses Wort deutet bereits an, was geschieht: Es geht nicht nur um Geburtshilfe, sondern um den Empfang von Neuem.

 

Eine Hebamme unterstützt und begleitet die werdende Mutter in der Schwangerschaft, bei der Geburt und im Wochenbett. Diese sucht das natürlich vorhandene Wissen, wie ein Mensch geboren wird, in der Mutter zu wecken. Die werdende Mutter wird ermutigt auf ihren Körper und auf das Kind im Mutterleib zu hören.

 

Jede Geburt ist ein kreativer Prozess, der eine individuelle, situations- und persönlichkeitsbezogene Vorgangsweise und Gestaltung erfordert.
In dieser Tradition finde auch ich die Essenz meiner Arbeit.

 


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