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Plazenta - Lebensbündel

 

„Die Entwicklung eines Kindes im Mutterleib ist untrennbar mit der Entwicklung der Plazenta und der Eihäute verbunden. Während der Embryonalzeit bilden diese Hüllen eine kleine Welt für sich. Sie ermöglichen, dass das Kind im Fruchtwasser, schwebend – wie in einem eigenen Kosmos, sich frei von den Kräften der Erde, zum Beispiel wie der Schwerkraft entwickeln kann.“
(Gesellschaft Anthroposophischer Ärzte in Deutschland)

 

Die Plazenta, der „Mutterkuchen“, ist jenes Organ, das sich am Beginn der Schwangerschaft bildet, um das Baby zu nähren. Sie leistet damit einen entscheidenden Beitrag zum Gelingen des Werdens und Wachsens des Kindes.
Kind und Plazenta stehen in einer engen Beziehung.

 

Mit der Geburt hat die Plazenta ihre Aufgabe erfüllt, sie löst sich von der Gebärmutter und wird geboren.
Es besteht die Möglichkeit als Zeichen der Wertschätzung die Plazenta, die im Volksmund auch als „kleiner Bruder“ benannt wird, rituell der Erde zu übergeben.

 

In unserer Kultur gibt es den Brauch, je nach Geschlecht des Kindes einen Apfel- (Knabe) oder Birnbaum (Mädchen) oder einen Rosenbusch darauf zu pflanzen.

 

Die „kindliche Seite“ der Plazenta hat eine ganz besondere Struktur, vergleichbar mit einem Lebensbaum.
Auf Wunsch erstelle ich nach der Geburt einen Abdruck von der Plazenta.
Ebenso wie jeder Mensch und jede Geburt einzigartig ist, so ist auch jeder Plazenta-Abdruck ein ganz persönliches Bild und eine schöne Erinnerung.